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Gegen Katzenelend: Kastrationsaktion

Immer mehr frei lebende Katzen - und wie weiter? Der Landesverband Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes startet die inzwischen siebten landesweiten Kastrationswochen vom 16. - 28. Januar

 

Katzenflut, Katzenelend, Katzenplage - das sind Entwicklungen, die von den Tierschutzvereinen mit Sorge gesehen werden. Es gibt zu viele Katzen, die Tierheime sind ganzjährig voll belegt. Im Jahr 2011 konnte etwa der TSV Worms zeitweise keine Katzen mehr annehmen.

Bei der Aktion, 2006 ins Leben gerufen vom Deutschen Tierschutzbund, Landesverband Rheinland-Pfalz, sollen Katzen  im Frühjahr kastriert werden, damit sie im Sommer keine Jungen bekommen. Da eine Kastration bei deren Besitzern oftmals an den notwendigen finanziellen Mitteln scheitert, bieten die teilnehmenden örtlichen Tierschutzvereinen vom 16. bis 28. Januar hier Hilfe an. Wer sein Tier während der beiden Wochen unfruchtbar machen lässt und die vom teilnehmenden Tierarzt ausgestellte Bescheinigung bei diesen Vereinen vorlegt, bekommt einen Zuschuss gezahlt.

 

 

Mit dabei sind in diesem Jahr der TSV Andernach, TSV Schifferstadt, Förderverein Eifeltierheim, TSV Mainz, TSV Waldfischbach, TSV Trier, Tierhilfe Obere Nahe,Tierhelfer Ingelheim, Bürger gegen  Tiermissbrauch Bad  Dürkheim, TSV Hassloch, TSV Ransbach-Baumbach, TSV Altenkirchen, TSV Kusel, TSV Koblenz, TSV Zweibrücken, TSV Menschen helfen Tieren Worms, TSV Worms und die Tierhilfe Rhein-Hunsrück.

Wer sein Tier während der beiden Wochen unfruchtbar machen lässt und die vom teilnehmenden Tierarzt ausgestellte Bescheinigung bei diesen Vereinen vorlegt, bekommt einen Zuschuss gezahlt.

Der Tierschutzbund fordert zur Eindämmung des Katzenelends die Bundesregierung auf, mit den Ländern gemeinsam eine bundesweit einheitliche Katzenschutzverordnung zu erlassen, die ein Kastrationsgebot für privat gehaltene Katzen mit Freigang beinhaltet. Bis zum Zustandekommen einer bundesweit gültigen Katzenschutzverordnung sind die Kommunen aufgefordert, Kastrationsgebote als kommunale Satzungen zu erlassen, vergleichbar dem „Paderborner Modell“.

 
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