Impfköder statt Frischlingsfallen
Der Deutsche Tierschutzbund Landesverband Rheinland- Pfalz begrüßt die Ankündigung des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, Ende August durch das Auslegen von Impfködern der Gefahr einer Schweinepest entgegenzuwirken. Die Impfaktionen haben in der Vergangenheit dazu beigetragen, dass sich die Gefahr des Ausbruches der Schweinepest entscheidend verringert hat.
Der Einsatz von Fallen zum Fangen und Töten von Frischlingen wird vom Landesverband abgelehnt. Beim Einsatz der Fallen und beim Umgang mit den lebenden Tieren sind tierschutzrelevante Probleme nicht auszuschließen, insbesondere beim Töten der Frischlinge.
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Hinzu kommt, dass es unklar ist, ob diese Methode überhaupt einen entscheidenden Einfluss auf den Wildschweinbestand nehmen kann. Generell erscheint dem Landesverband der Einsatz von Fallen in Rheinland-Pfalz auch nicht verhältnismäßig.
Vor diesem Hintergund fordert des Landesverband die Landesregierung auf, auf den Einsatz von Frischlingsfallen zu verzichten und andere Möglichkeiten zur Verminderung des Wildschweinbestandes zu favorsisieren, die nicht im Konflikt mit dem Tierschutz stehen.


