Tierquälerei: Wer gibt Hinweise?
Der Landesverband Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes lobt 500 Euro Belohnung aus

Anfang März hat ein bislang Unbekannter seinen völlig abgemagerten Dobermann durch den Wurf von der Autobahnbrücke bei Frankenthal in den Rhein offenbar entsorgen wollen. Dies hatten Spaziergänger beobachtet, die die Polizei informierten, dass eine männliche Person einen Hund von der etwa 20 Meter hohen Rheinbrücke der Autobahn A6 in den Rhein geworfen habe.
Der Hund, ein etwa siebenjähriger brauner Dobermann, wurde durch den Aufprall auf das Wasser glücklicherweise nicht verletzt und konnte sich ans Ufer retten, wo er bei Spaziergängern, einer Familie aus Ludwigshafen, Zuflucht suchte. Der Dobermann, der insgesamt sehr abgemagert wirkte, wurde durch einen Bereitschafts-Tierarzt untersucht und anschließend in die Tiernotaufnahme Frankenthal gebracht. Hier wird das verstörte Tier aufgepäppelt, das die Tierschützer "Paul" genannt haben.
„Sollte der Verantwortliche für diese tierquälerische Tat gefunden werden, muss er sich wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten", erklärt Landesvorsitzender Andreas Lindig. Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe kann bestraft werden, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.
"Wir verurteilen diese Tat auf das Schärfste", so Lindig. Um zu helfen, dass der Hundequäler entdeckt und eine Strafe erhält, lobt der Landesverband eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise aus, die es ermöglichen, den Täter zu fassen.
Hinweisgeber können sich weiter melden bei der Polizei Frankenthal, Tel.: 06233-313 0, oder auch beim Landesverband Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes unter der Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


