Erster Schritt mit Tierschutzlabel
Verbraucher sollen künftig beim Fleisch-Einkauf schneller erkennen, ob die Tiere artgerecht gehalten wurden - deshalb gibt es nun vom Deutschen Tierschutzbund ein Tierschutzlabel. Mit dem Label sollen künftig Produkte tierischen Ursprungs gekennzeichnet werden, denen Tierschutzstandards zugrunde liegen, die für die Tiere einen wirklichen Mehrwert an Tierschutz gewährleisten.
Die Kriterien sollen für alle landwirtschaftlich genutzten Tiere erarbeitet werden und sollen die gesamte Produktionskette umfassen (von der Zucht bis zur Schlachtung). Gestartet wird zunächst mit einem Label für Produkte von Masthühnern und Mastschweinen.
Das zweistufige Label orientiert sich an Standards, die von der Universität Göttingen ins Leben gerufenen „Initiative Tierwohl-Label" ausgearbeitet wurden und die derzeit in den Details vervollständigt werden.
"Mit dem Tierschutzlabel wird sofort Millionen von Tieren geholfen", sagt der Präsident des Tierschutzbundes, Thomas Schröder. Zum Start nehmen 48 Betriebe mit insgesamt neun Millionen Hühnern und 20 000 Schweinen teil - insgesamt werden in Deutschland etwa 110 Millionen Hähnchen in Deutschland zur Eier- und Fleischproduktion gehalten.
Gegen Katzenelend: Kastration
Immer mehr frei lebende Katzen - und wie weiter? Der Landesverband Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes startet die inzwischen achten landesweiten Kastrationswochen vom 14. - 27. Januar
Katzenflut, Katzenelend, Katzenplage - das sind Entwicklungen, die von den Tierschutzvereinen mit Sorge gesehen werden. Es gibt zu viele Katzen, die Tierheime sind ganzjährig voll belegt. Im Jahr 2012 konnte etwa der TSV Worms zeitweise keine Katzen mehr annehmen.

Bei der Aktion, 2006 ins Leben gerufen vom Deutschen Tierschutzbund, Landesverband Rheinland-Pfalz, sollen Katzen im Frühjahr kastriert werden, damit sie im Sommer keine Jungen bekommen. Da eine Kastration bei deren Besitzern oftmals an den notwendigen finanziellen Mitteln scheitert, bieten die teilnehmenden örtlichen Tierschutzvereinen vom 14. bis 27. Januar hier Hilfe an. Wer sein Tier während der beiden Wochen unfruchtbar machen lässt und die vom teilnehmenden Tierarzt ausgestellte Bescheinigung bei diesen Vereinen vorlegt, bekommt einen Zuschuss gezahlt.
In diesem Jahr machen mit: Die Tierschutzvereine Hassloch, Schifferstadt, Bingen, Tierhilfe Eifelkreis, Kirn, Zweibrücken, Bad Dürkheim, Ransbach-Baumbach, Tierhilfe Obere Nahe, Kusel, Tierhilfe Rhein Hunsrück, Andernach, Förderverein Eifeltierheim, Waldfischbach, Koblenz, Mainz, Trier. Worms und "Menschen helfen Tieren" Worms..
Silvester: Menschen feiern und Tiere leiden
Viele begrüßen das neue Jahr mit einem Feuerwerk. Doch was für Menschen schön anzusehen ist, kann für Tiere schnell zur Qual werden. Raketen und laute Knallkörper lösen Angst aus und können zu Verletzungen führen. Deshalb ist es wichtig, zum Jahreswechsel besonders Rücksicht auf die Tiere zu nehmen, appelliert der Landesverband Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbunds. Verzichten Sie aus Tier- und Umweltschutzgründen auf sinnlose Knallerei.




